Aufnahmebedingungen


 

Das Zentrum Sonne nimmt Betagte auf, deren Autonomie altersbedingt eingeschränkt ist, sei es körperlich, geistig oder seelisch. Sie sind aber in der Lage, den Alltag weitgehend selbständig zu bewältigen. Sie sind kommunikationsfähig und bereit, sich am gemeinschaftlichen Leben zu beteiligen.

Eintrittsmöglichkeiten

Regulärer Einritt
Entscheidend für die Aufnahme ist die Behandlungsbedürftigkeit (eine medizinische, pflegerische und soziale Indikation liegt vor). Entsprechende Vorabklärungen sind durch die zuständigen Instanzen getätigt. Das Einverständnis, eine ausreichende Motivation und die Absprachefähigkeit der zukünftigen Bewohnerin, des zukünftigen Bewohners ist vorhanden. Da wir über einen Personenlift verfügen, ist eine Mobilität mit Gehhilfen und/oder Rollstuhl möglich.


Pflegenotfall
Unter einem Pflegenotfall verstehen wir, dass z. B. bei einer betagten Person, die vorher von der Familie betreut und gepflegt wurde, plötzlich das Betreuungsnetz versagt. Es gibt verschiedene Gründe. Nach Rücksprache mit dem Arzt und dem Leiter Pflegedienst PZE kann das Zentrum bei vorhandenem Platz innerhalb eines halben Tages einen Notfall aufnehmen.


Aufnahmeverfahren

Ein geregeltes Aufnahmeverfahren gewährleistet die nötige Sorgfalt und gibt allen Beteiligten eine gewisse Sicherheit.

1. Der Betagte bzw. seine Angehörigen - kommen zum Schluss, dass eine Anmeldung in die Sonne geprüft werden soll. Ein Probewohnen ist auf Anfrage hin möglich.

2. In Zusammenarbeit mit einer Fachperson - z. B. Arzt, Spitex-Person - wird eine Abklärung vorgenommen, welche Ressourcen, Gewohnheiten und Perspektiven umfasst. Oft ist es hilfreich, wenn eine fallführende Person (Bezugsperson - Case Management) bestimmt wird, bei der alle Fäden zusammenlaufen.

3. Die definitive Anmeldung erfolgt durch den Interessenten nach vorheriger Abklärung. Der Hausarzt erstellt ein Arztzeugnis. Wenn involviert, erstellt die Spitex einen Überweisungsrapport.

4. Wenn der neue und die bisherigen Bewohnerinnen und Bewohner zusammenpassen - die Hausgemeinschaft ist auf eine gewisse Verträglichkeit angewiesen - und sich die erforderliche Mitbeteiligung am Alltagsleben bestätigt hat, steht einer definitiven Aufnahme nichts im Weg. Den Entscheid verantwortet letztlich die Zentrumsleitung zusammen mit dem Arzt.